Interview mit Antonia Lindenberg

Antonia Lindenberg in einer Jean-Michel Basquiat-Ausstellung

AB Vielen Dank, dass Du Dich bereit erklärt hast, an der Interviewreihe “Menschen brauchen Bilder” teilzunehmen.

Sagst Du zu Beginn ein paar Sätze zu Dir, wer Du bist, woher Du kommst und was Deine aktuelle Tätigkeit ist?

AL Mein Name ist Antonia Lindenberg. Ich lebe in Kiel und arbeite in Kiel. Mein Werdegang ist bewegt: Er führte mich über eine pädagogische Ausbildung, Studium, Kunstschulen und dem Leben mit meinen Kindern in die Selbstständigkeit. Heute bin ich Handwerkerin, Künstlerin, Designerin und Unternehmerin.

AB Was machst Du aktuell, Antonia?

AL Ich bin Inhaberin einer Siebdruck-Werkstatt hier in Kiel im Grasweg „Links im Hof“ mit einer Kollegin zusammen. Wir machen Siebdruck-Arbeiten in verschiedenster Form. Gerade jetzt führen wir viele Auftragsarbeiten durch, für Festivals, für Startup-Unternehmen, für kleine Unternehmen und immer mal wieder für Privatpersonen. Wir veranstalten Events und vertreiben unsere eigenen Produkte, auch online. Diese entwickeln wir selbst und das mag ich sehr gern, besonders das Entwerfen neuer Designs. Ich arbeite gerade auch sehr intensiv daran, ein eigenes Kindermode-Label auf den Markt zu bringen.

AB Da wir gerade zusammen ausgestellt haben, weiß ich, dass Du auch im engeren Sinne künstlerisch arbeitest. Welche sind momentan Deine Kernthemen dabei?

AL Ich setze mich gerne mit Biografien von Frauen auseinander und versuche, in meinen Bildern auf ganz besondere Art und Weise die Charaktere dieser Menschen abzubilden und ihnen durch das Bild eine Art Stimme, eine Sichtbarkeit zu verleihen. Das sind die Spuren der Frauen, die mich umgeben, aber es sind auch fremde Begegnungen, die mich sehr interessieren. Als Technik benutze ich dafür sehr oft Siebdruck mit Übermalung in Schichten und Collagen – also multimedial. Ich arbeite ausschließlich mit Fotos, die ich selbst gemacht habe. Für mich ist es das Wichtigste, dass ich meine eigene Sprache im Bild zeigen kann und eine Übersetzung meiner Gefühle und Gedanken. Ich setze mich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander, vor allem mit denen von Frauen, der Benachteiligung von Frauen, auch mit den Generationen vor uns und der Entwicklung bis heute und bis hin zur Frage, wo wir in unserer vermeintlichen Emanzipation stehen. Es gibt da noch ganz viel zu tun und anzuschauen.

Siebdruck von Antonia Lindenberg

AB Wie bettest Du diese Themen in Deine tägliche Arbeit in der Werkstatt ein?

AL Die Arbeitsbedingungen für Frauen sind schlecht. Langfristig möchte ich mehr Arbeitsplätze für Frauen in meiner Werkstatt schaffen und Frauen dazu anzuregen, sich selbstständig zu machen. Es besuchen uns öfter Frauen, die von ihren Projekten erzählen und ich ermutige sie – gerade junge Frauen –  dazu, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen und sich dabei nicht unterkriegen zu lassen.

AB Also fließen Deine Themen eher in die übergeordnete Arbeit ein und nicht direkt in Eure Produkte?

AL Zum Teil. Ich sehe es nicht so eingeengt. Wir machen einfach schöne Dinge und diese Dinge werden natürlich viel von Frauen gekauft, um den Alltag zu verschönern. Schönheit ist ein ganz großes Thema, ein sehr wichtiges Thema. Wir sehen die Schönheit viel zu wenig und wir gehen zu wenig achtungsvoll damit um, respektieren und leben sie zu wenig. Meine tägliche Arbeit besteht daraus, das Schöne im Banalen sichtbar zu machen. Diese Schönheit wirkt sehr unterschiedlich.

AB Wie kam es dazu, dass Ihr die Siebdruck-Werkstatt eröffnet habt?

AL Es hat sich alles entwickelt und gefügt. Ich habe vorher künstlerisch in meinem Atelier gearbeitet, habe Kunst-Kurse gegeben, war an verschiedenen Kunst-Schulen, auch um mich auszubilden. Irgendwann habe ich einen Ausflug mit Freundinnen in eine Berliner Siebdruck-Werkstatt gemacht. Das ist bestimmt schon 10 Jahre her und von da an konnte ich nicht mehr aufhören, weil diese Technik, die ein traditionelles Handwerk ist, mich so begeistert hat. Ich brenne sozusagen für den Siebdruck und für die Vielfältigkeit dieser Technik.

Hier in Kiel konnte man damals nirgends drucken und deshalb bin ich mit meiner jetzigen Kollegin ganz viel herumgereist, um mir vieles anzusehen und um mich zu informieren. Am Anfang bin ich zum Drucken nach Hamburg gefahren. Dann hat es sich so gefügt, dass wir plötzlich Geräte angeboten bekommen haben. Wir haben uns ein Atelier gesucht und sind erst einmal ganz klein gestartet und haben zwei Jahre nur „Learning by doing“ gemacht, haben also selbst gelernt, gelesen, ausprobiert, bis wir in die aktuelle größere Werkstatt ziehen konnten. Hier fühlen wir uns wohl, denn es ist ein Haus mit mehreren Gewerken.

Die Technik ist für mich so beglückend, weil sie immer funktioniert. Selbst Menschen mit Beeinträchtigung oder Kinder, die sagen „ich kann nicht malen“, sind ganz begeistert, wie das Endprodukt aussieht.

Siebdruckrahmen mit Motiven

AB Ich habe den Eindruck, dass die Siebdruck-Technik gerade eine Renaissance erlebt. Wir kennen die Technik zwar aus den 1960er-Jahren durch Andy Warhol, aber warum ist sie gerade jetzt wieder so aktuell?

AL Ich glaube, das Handwerk erlebt generell einen Aufschwung dadurch, dass ein gesellschaftliches Umdenken stattfindet. Es wird auch wieder mehr wertgeschätzt. Viele Leute sagen: „Wir wollen weg vom Konsum. Wir wollen lieber etwas Kleines, Individuelles. Wir wollen etwas selber machen.“ Es gibt ja wirklich viele Menschen, die richtig schöne Dinge selbst machen – vom Brotbacken bis zum Tischlern. Das schließt die Menschen ja auch wieder zusammen. Siebdruck ist etwas, was man nicht alleine machen kann. Man kann es schon alleine, aber es geht im Team viel besser. Ich glaube, es entspricht auch dem Zeitgeist, dass die Menschen nicht immer nur isoliert und alleine sein wollen, sondern mehr gemeinsam. Im Zuge der Upcycling-Bewegung ist Siebdruck natürlich ideal, weil man aus den ältesten Kleidern noch die schönsten neuen Produkte herstellen kann. Es nähen auch viele Leute wieder. Nähen und Drucken lässt sich gut kombinieren. Es scheint gerade bei den jüngeren Leuten ein richtiger Aufschwung in diesem Bereich stattzufinden. Die ältere Künstler-Generation hat sich mit Siebdruck vielleicht noch im Grundstudium beschäftigt und sie freut sich, dass etwas, was sie vor 30 Jahren einmal gemacht haben, wieder da ist.

AB Was ist aber das Besondere gerade am Siebdruck? Es gibt ja viele andere Druckverfahren, die ganz perfekt funktionieren.

AL Ich glaube, es ist gerade dieses Unperfekte, Persönliche und das Spielerische, Kreative. Der Druck lässt dafür genügend Raum: Du kannst Farben mischen, nur einen Teil drucken. Das Tolle ist ja auch, dass wir Materialien bedrucken können, die andere nicht bedrucken können. Es eignen sich Holz, Metall, Plastik, Funktionskleidung etc. Das Schöne ist auch der haptische Unterschied, allein vom Gefühl her. Ich habe es heute gerade wieder festgestellt, weil jemand Transferdruck und Siebdruck ausprobiert hat. Die Siebdruckfarbe verbindet sich bis in die tiefen Poren mit dem Material.

Siebdruck hat den Charme des nicht immer ganz Perfekten. Das liegt daran, dass wir Siebdruck mit der Hand machen. Man kann Siebdruck ja auch automatisch durchführen. Es gibt große Siebdruck-Firmen, die riesige Druckautomaten haben. Man drückt auf den Knopf, nachdem man alle Daten eingegeben hat, und unten kommt das fertige T-Shirt heraus. Das ist natürlich nicht das, was wir wollen. Es geht mir gerade um das Erlebnis des Schaffens.

AB Und die Spur des Menschen ist dabei noch zu sehen – also der Druck.

AL Der Hand-Abdruck in diesem Fall.

AB „Menschen brauchen Bilder“ ist ja unsere Überschrift. Welchen Bezug hast Du ganz allgemein zu Bildern?

AL Es gibt ja unterschiedliche Typen von Menschen. Manche hören gerne, manche fühlen und ich brauche Bilder. Ich habe auch ganz viele innere Bilder und arbeite oft damit. Es fällt mir ganz leicht, Dinge zu visualisieren. Ich glaube, dass es mein Innenleben ganz reich macht, dass ich viele Bilder in mir habe. Dadurch habe ich auch eine größere Wahl, in meinem Leben zu stehen. Ich vergesse die Bilder nicht. Wenn ich ein Buch lese, muss ich mich erinnern. Lesen ist noch anders als Hören. Lesen ist auch eine Form von Bild – wenn ich die Schrift sehe. Es ist einprägsamer als Filme oder Social Media. Das vergesse ich schneller als meine inneren Bilder, mit denen ich mich auseinandersetzen kann. Meine Inspiration kommt tatsächlich durch das innere Bild zustande, aber auch angeregt durch das äußere. Ich liebe es, sehr wachsam durch die Natur zu gehen, Bildbände und Ausstellungen anzugucken und zu reisen. Dazu gehört es auch, unbekannten Kulturen und Menschen zu begegnen. Das finde ich sehr inspirierend.

AB Welche künstlerischen Arbeiten haben Dich bisher besonders bewegt oder beeindruckt?

AL Was mich sehr stark beeindruckt ist, wenn ein Künstler in seiner Persönlichkeit mit seinem Bild sozusagen verschwimmt, so dass man immer sagen kann: „Dieses Bild kann nur dieser Künstler geschaffen haben. Das kann kein anderer und das kann man nicht nachmachen.“ Es ist so sehr seine Persönlichkeit, die da „rausknallt“, das ist so sehr kreativ und das beeindruckt mich. Es geht nicht nur um Bilder. Es gibt auch Installationen, die mich zutiefst berühren, wirklich zutiefst, und das ist es, was ich an der künstlerischen Arbeit, an den Bildern und dem ganzen künstlerischen Tun so schön finde: Wenn diese Persönlichkeit mit ihrer Arbeit mich so tief berührt, dass das mein Leben vielleicht einen Schritt verändert oder mich reicher macht.

AB Das schaffen unbekannte Künstler ja vielleicht genauso wie Künstler, die ganz berühmt geworden sind. Um eine Idee davon zu bekommen, was Du meinst, nenne doch einmal jemanden, der sehr bekannt geworden ist.

AL Wer mir schwer imponiert hat, war Basquiat, dessen Arbeiten ich letztes Jahr in einer großen Ausstellung gesehen habe. Ich war zu Tränen gerührt über diesen jungen Künstler, der immer sein Ganzes gegeben hat, der immer gemalt hat und der nichts anderes wollte. 

Es gibt natürlich auch viele Frauen, die mich sehr bewegt haben, z. B. Nancy Spero. Von den noch lebenden Künstlerinnen schätze ich Yoko Ono ganz besonders, diese feministische Sprache im Bild.

Das sind natürlich die aktuellen Arbeiten, die ich gerade angesehen habe. Meine ehemalige Kunstlehrerin hier in Kiel hat immer gesagt: “Ich mache keine Kunst – ich bin Kunst. Alles, was ich mache, ist Kunst.“ Genauso ist das.

Ich habe gerade einen sehr interessanten Artikel über den Auftritt von Madonna beim Grand Prix Eurovision Song Contest in der TAZ gelesen. Darüber haben sich so viele aufgeregt. Der Autor hat aber ein ganz anderes Licht darauf geworfen. Er hat gesagt: “Es gibt keinen Anlass, sich über sie auf zu regen, denn sie ist Künstlerin und sie ist Kunst. Auch ihr Körper. Alles, was sie ist, ist Kunst.“ Darüber habe ich noch lange nachgedacht und ich finde es sehr treffend.

AB Du hast ja gesagt, dass Dich die Bilder von Basquiat sehr bewegen. Kannst Du noch einmal eine Essenz daraus ziehen und sagen, was Bilder haben müssen, damit sie Dich berühren?

AL Eine eigene Sprache und diese absolute Konsequenz: Ich mache Kunst, ich mache, was ich will und ich bringe meine ganze Persönlichkeit ein. Er war ja auch sehr politisch, oft auch sehr wütend. Es ist das Kunstmachen, um der Kunst willen und nicht, um ein Bild zu verkaufen und damit es jemandem gefällt, sondern weil man es als Leidenschaft, Drang empfindet, das jetzt tun zu müssen, egal was dabei heraus kommt.

AB Er saß ja auch in oder auf seinen Bildern und hat, wie Du ja auch sagst, mit ganzem Körper-Einsatz seine Bilder gemacht. Darin drückt sich das stark aus.

Wen möchtest Du mit Deinen eigenen Bildern ansprechen oder ist das gar nicht so gerichtet?

AL Das ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann, weil ich die Arbeiten um der Kunst willen mache und weil sie aus mir heraus kommen. Ich freue mich, wenn die Menschen das sehen und dann sagen: “Ja, stimmt eigentlich“ oder “Was ist das?“ oder wenn sie neugierig werden und dann auch mit mir sprechen wollen, es länger betrachten, sich die Zeit nehmen, es wahr zu nehmen, das Kleine, Feine, Subtile, das darunter Liegende. Es ist eigentlich nicht so, dass ich irgend jemanden damit speziell ansprechen möchte.

AB Genau, dann wäre es ja wieder kommerzialisiert. Du drückst Dich also aus und guckst, wer damit in Resonanz geht?

AL Genau. Es ist eine andere Form der Kommunikation.

AB Wenn wir einen Blick auf die Kieler Kunst-Welt oder Kunst-Welt in Schleswig-Holstein richten, was wünschst Du Dir da im Hinblick auf das aktuelle Geschehen?

AL Ich wünsche mir da sehr viel mehr Lebendigkeit und dass Räume zur Verfügung gestellt werden, ungewöhnliche Räume für Menschen, die etwas ausstellen möchten, so dass wir den Schritt aus der eingeengten bürgerlichen Galerie heraus gehen, in andere Räume gehen und dort unsere Kunst zeigen, um andere Menschen zu erreichen. Jungen Künstlern, die gerade anfangen – wenn man sich überlegt, dass eigentlich nur 3 % aller Kunst-Absolventen später einmal von ihrer Kunst leben können – wünsche ich, dass sie mehr unterstützt werden. Es sollte eine gesellschaftliche Verantwortung dafür da sein, dass diese Kunst weiter lebt, dass wir sie machen und uns damit beschäftigen. 

Es wird zu wenig Geld ausgegeben für Kunst und wenn, dann ist sie sehr eingeengt in Kunsthallen oder Galerien. Die anderen, die vielleicht total tolle Kunst machen, aber nicht diesen Namen haben, bekommen diese Räume nicht oder sie dürfen sich den Raum, den sie für ihre Kunst brauchen, nicht nehmen.

AB Ein paar kleine Sprösslinge gibt es hier ja schon. Welches Beispiel sollte man hier vervielfältigen?

AL Ich fand z. B. die Idee mit dem Schlecker-Markt in Gaarden* toll. Überhaupt sollte Leerstand in Geschäften und Wohnungen stärker genutzt werden, um dort Kunst, z. B. auch Video-Installationen, unterzubringen, vielleicht auch nur für ein Wochenende – und nicht so formal, mit ausgeklügelter Hängung und aufwendiger Beschriftung und Preisen. Es sollte mehr darum gehen, der Kunst einfach Raum zu geben. Ich finde auch die kleine Galerie**, die gerade neu im Knooper Weg entstanden ist, mit den beiden Muthesius-Studentinnen, ganz toll. Es nützt nur überhaupt nichts, wenn man sie nur für ein Jahr finanziell fördert. Jeder weiß, dass das viel zu kurz ist, weil ja eine Selbstständigkeit mindestens 3-5 Jahre zum Reifen braucht. Ich wünsche mir, dass so etwas länger unterstützt wird und dass es das häufiger gibt, weil es ein Raum außerhalb der Kunstschule ist, in dem aber die Absolventen mal ihre Arbeiten zeigen können. Das kommt viel zu kurz.

AB Ich sehe in Kiel zwei Schichten, die aneinander vorbei leben: Die klassischen Galerien, in denen die sogenannte Flachware an die Wand gehängt wird, und etwas Übergreifenderes – mit Installationen, Performances usw., was sich aber nicht unbedingt verkaufen lässt. Es ist ein aktuelles Erlebnis, was aber vielleicht sogar das Leben ändern kann.

AL Was aber auch dem Zeitgeist sehr entspricht, finde ich. Es geht ja nicht mehr nur darum, immer nur zu konsumieren und zu sagen: „Das Bild will ich jetzt haben, es ist nur für mich und für immer und das will ich als Sammler kaufen“, sondern mehr darum, die Vergänglichkeit zu sehen und zu unterstützen und nicht nur zu sehen, dass Performance nicht kaufbar ist. Deshalb ist das eine wahnsinnig spannende Ausdrucks- oder Kunstform. Es ist einfach ein lebendiges Bild.

AB Das wäre ja noch ein neues Thema, was man noch einmal extra weiterspinnen könnte – wie man diese Kunstform doch in Geld verwandeln kann, denn ohne Geld klappt es am Ende nicht.

Antonia, sag uns am Schluss, wo man Euch und Dich finden kann – online und offline. 

AL Die Adresse unserer Siebdruckwerkstatt ist http://linksimhof.de.

Per E-Mail bin ich unter info@linksimhof.de zu erreichen. 

In unserem Online-Shop kann man ein paar schöne Dinge bestellen. Am besten kommt man in den Grasweg 8 in Kiel und besucht uns. Wir freuen uns über jeden Gast. Wir unterhalten uns gerne mit spannenden Menschen, die Ideen haben oder die uns einfach gerne kennen lernen wollen, neugierig geworden sind. Unser Ort ist sehr lebendig und kreativ mit dauernd neuen Ideen.

AB Wo findet man Dich mit Deinen künstlerischen Arbeiten?

AL In Netz findet man mich zur Zeit damit nicht. Das ist auch ein bisschen bewusst, aber ich mache im Herbst bei den Kieler Ateliertagen mit und dann kann man ein paar Arbeiten von mir sehen. Das mache ich zum ersten Mal. Sonst habe ich immer Bilder von anderen ausgestellt, aber jetzt habe ich Lust dazu, ein paar Arbeiten von mir zu zeigen.

AB Vielen Dank, Antonia! Das war ein spannendes Interview.

*Der ehemalige Schlecker-Markt am Vinetaplatz in Kiel-Gaarden wurde als Ausstellungsort von Anfang 2013 bis Ende 2017 genutzt.

**Cube+ Gallery https://www.gallery-cubeplus.com